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1. Rang für Zentrum Neumatt in Spreitenbach

Wir freuen uns über einen ersten Rang im Studienauftragsverfahren “Zentrum Neumatt“ in Spreitenbach. Der Entwurf von Atelier ww Architekten schlägt zwei Türme mit hochwertigen Wohnungsgrundrissen auf dem Baufeld I vor.

Für die feingliedrige Variante der Hochhäuser entschied sich das Gremium, weil diese mehr attraktive Wohnungen mit einer zwei- oder sogar dreiseitigen Ausrichtung erlaubt.

Den Beteiligten waren die Qualität der Freiflächen, der Grünräume, der Begegnungsorte und eine sinnvolle Wegführung wichtig. Die Resultate der Studie sind in einer öffentlichen Ausstellung noch bis 31. August im Zentrumsschopf Spreitenbach zu besichtigen.

EK Energiekonzepte unterstütze den Siegerbeitrag mit dem Energiekonzept, der Lichtgestaltung für den Aussenraum und in der Bauphysik.

Weitere Informationen zum Projekt folgen in Kürze.

LEED Platin Zertifizierung für Edenstrasse Zürich

Das Bürogebäude der SGS Immobilien AG aus dem Jahre 1956 von Architekt Andre E. Bosshard wird als besonders schützenswert eingestuft. Die umfassende Sanierung der letzten Jahre wurde im Sinne der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit durchgeführt. So konnte für das Gebäude als erstes denkmalgeschütztes Gebäude der Schweiz eine LEED Platin Zertifizierung erreicht werden.

Diese verlangte viel Feingefühl in der Detailplanung der Architekten von Philipp Wieting Werknetzarchitektur und ein gutes Zusammenspiel mit dem Planerteam sowie dem LEED Koordinator der EK Energiekonzepte AG.  So wurden gemeinsam die vielfältigen Anforderungen bezüglich Energie, Material, Mobilität, Wassereffizienz, Umgebung und Aussenraum erfüllt.

Wir freuen und mit der Bauherrschaft und dem Planerteam über diese herausragende Leistung.

1. Rang: Neubau Pflegezentrum Du Lac in St. Moritz

Wo einst eines der ersten Luxushotels der Region stand, entsteht ein sozialer Neubau, der Assoziationen an das eigene Zuhause weckt. Hier werden Menschen begleitet, die auf unterschiedlichste Art und Weise und in unterschiedlicher Intensität Pflege und Betreuung benötigen. Viel Tageslicht, grosszügige Erschliessungsflächen und offene gemeinschaftlich genutzte Bereiche schaffen ein angenehmes Ambiente zum Leben und Arbeiten.

Die gute gedämmte Gebäudehülle des kompakten Gebäudes vereint mit der Fassade im Holz-Elementbau, 3-IV-Fenstern und einer durchgehenden thermischen Hülle alle Anforderungen an eine hohe Energieeffizienz, guten Lärm- und Schallschutz sowie einer nachhaltigen, dauerhaften Bauweise. Alle Bauteile weisen eine hohe Beständigkeit, wenig Wartungsaufwand und energetisch hochwertige Eigenschaften auf.

Aussen bezieht sich die gestockte Betonfassade auf die mineralische Alpenumgebung, während innen Oberflächen aus Holz eine warme Atmosphäre schaffen und an traditionelle Innenräume der Region erinnern. Die an das Gebäude gestellten Anforderungen im Bereich Energie und Komfort werden durch den Einsatz von ressourcenschonenden, emissionsarmen und thermisch wirksamen Materialien berücksichtigt.

Die Anforderungen des geplanten Minergie-P-Eco-Standards können gut erfüllt werden.

Competitionline Newsletter

Gewonnener Wettbewerb für Hardau I

Beim offenen Wettbewerb um den Ersatzneubau der Wohnsiedlung Hardau I setzt sich das Projekt von Graber Pulver Architekten gegen 117 nationale und internationale Konkurrenten durch und wird mit dem 1. Preis prämiert. Angrenzend an den Hardau Park in Zürich-Aussersihl sieht das Projekt, aufgeteilt auf zwei Baukörper, insgesamt 125 städtische Wohnungen, einen Kindergarten, Gewerbeflächen sowie Musik- und Gemeinschaftsräume vor.

Das Team von EK Energiekonzepte bearbeitete die Themenbereiche Bauphysik, Nachhaltigkeit und Energiekonzept/Haustechnik für das Siegerprojekt. Die kompakten Gebäude erfüllen den Minergie-P-Eco-Standard und haben einen sehr geringen Energieverbrauch. Die effiziente Haustechnik versorgt die Gebäude für den Restbedarf mit ausschliesslich regenerativen Energien. Eine grosszügige PV-Anlage kann einen hohen Anteil an Selbstversorgung für den Strombedarf sicherstellen. Gemeinsam mit Graber Pulver Architekten konnte auf die besondere Lage im lärmigen Umfeld eingegangen und entsprechende Strategien entwickelt werden.

Jurybericht

Das EK Team baut ein Bienenhaus

„Die Autos sind gepackt und wir machen uns auf den Weg in den Berner Jura. Anlässlich unseres 10-jährigen Firmenjubiläums wollen wir für einen Bio-Bauern auf der Hochebene bei Cortébert ein Bienenhaus bauen. Auf dem Hof angekommen ist alles parat. Phil, Philipp und Stefan haben minutiös alles vorbereitet. Sie haben Pläne gezeichnet, die Baubewilligung eingeholt, Abläufe koordiniert, Material- und Werkzeuglisten erstellt und dafür gesorgt, dass die Fundamente gegossen wurden. Das Holz wurde bereits letztes Jahr gesägt und von den Pferden des Hofes aus dem Wald in die Sägerei gebracht.

Zwei Tage sägen, schrauben und hämmern wir auf dem Hof, beobachtet und begleitet nicht nur von der Familie des Hofs, sondern auch von Kühen, Pferden und Katzen. Samstagabend ist es geschafft. Wir übergeben unser wunderschönes Bienenhaus seinen neuen Besitzern.” Weiterlesen…

Lichtdesigner 2018

Die Fachzeitschrift Luxlumina Best-of Lichtdesigner2018 portraitiert in ihrer Jahresausgabe die Tätigkeiten der EK Energiekonzepte AG  und deren Schwesterfirma der Lenum AG.

Im Beitrag wird das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Montforthaus, Feldkirch (A), vorgestellt. Dieses Vorzeigeprojekt wurde von der LDE Light Design Engineering AG, welche 2018  in die Lenum AG integriert wurde, umgesetzt. Die LDE realisierte die Aussen- und Innenbeleuchtung sowie das Bühnenlicht.

Luxlumina

Montforthaus

Montforthaus Auszeichnungen

 

Netzdienliche Nullenergiegebäude

Um die Ziele der Energiestrategie 2050 einzuhalten, muss der Gebäudeenergieverbrauch markant reduziert werden. Nullenergiegebäude bilden Eine Möglichkeit dazu. Damit die jährliche Energiebilanz die Nullgrenze dieser Gebäude unterschreitet, werden unter anderem Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung eingesetzt. An sonnenreichen Tagen, speziell bei sporadischem Wolkengang, kann es deshalb zur grossen Differenzen zwischen elektrischem Netzbezug und Netzeinspeisung kommen. Zurzeit werden die elektrischen Netze, aufgrund der grosszügigen Auslegung, mit dieser zusätzlichen Beanspruchung noch nicht überlastet. Was passiert jedoch wenn immer mehr solche Nullenergiegebäude an das elektrische Netz angeschlossen werden? Weiterlesen…

Barbara Beckmann übernimmt die Geschäftsführung

Barbara Beckmann hat per 1. April 2018 die Geschäftsführung der EK Energiekonzepte AG übernommen.

Barbara Beckmann startete ihre berufliche Laufbahn mit dem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Darmstadt mit Schwerpunkt konstruktiver Ingenieurbau. Später studierte sie Umweltnaturwissenschaft an der Universität Hagen und absolvierte fortlaufend diverse Weiterbildungen.

Als zertifizierte DGNB-(Schweiz) Auditorin, 2000-Watt-Beraterin und LEED AP mit langjähriger Tätigkeit im Bereich des Nachhaltigen Bauens kann sie sich auf ein breites fachliches Wissen und einen reichen Erfahrungsschatz abstützen.

Barbara Beckmann war bereits seit 2012 stellvertretende Geschäftsführerin bei der EK, womit für Kunden und Mitarbeitende die grösstmögliche Kontinuität gewährleistet ist. Der bisherige Geschäftsführer Christoph Ospelt steht weiterhin als Verwaltungsratspräsident, aber auch als Fachexperte zur Verfügung.

Zusammen mit Barbara freuen wir uns über diesen Entwicklungsschritt bei der EK Energiekonzepte AG und blicken mit viel Engagement in die Zukunft.

CV Barbara Beckmann

Schulhaus Reitmen, Schlieren – Minergie – Zertifizierung

Im Juni 2017 wurde die neue Schulanlage Reitmen, Schlieren mit Sport- und Mehrzwecktrakt feierlich eingeweiht. Die Gebäude der umfassenden Schulanlage sind mit ihren Gemeinschafts-, Verwaltungs- und Schulräumen sowie dem Sport- und Mehrzwecktrakt entsprechend der Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer konzipiert und geplant worden.

Mit einer Energiebezugsfläche von ca. 12‘000 m2 präsentiert sich die Schulanlage Schlieren West als hochwertiges Minergie®-Projekt.

Nun konnte die Minergie-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Zentrum von Minergie stehen der hohe Wohnkomfort und ein geringer Energiebedarf. Ermöglicht wird dies in diesem Fall durch die gut gedämmte Gebäudehülle. Zusätzlich wurde eine Photovoltaikanlage im Contracting erstellt, um die Anforderungen an öffentlichen Gebäude zu erfüllen.

zum Projekt

Solar regenerierte Erdsonden und Free Cooling

Wann gibt es einen Zielkonflikt zwischen Regeneration und Free Cooling? Markus Widmer, Mitarbeiter der EK Energiekonzept AG, einem Mitglied der Allianz 2SOL beleuchtet in seinem Artikel die Frage, ob sich Free Cooling & Solare Regeneration im Erdwärmesondenfeld widersprechen.

Free Cooling, darunter versteht man die direkte Gebäudekühlung ohne Einsatz einer Kältemaschine, wird bei Erdwärmesondenanlagen oft als gratis nutzbarer Komfortgewinn angepriesen. Doch bei grossen Anlagen mit solarer Regeneration kann sich ein Zielkonflikt durch die auftretenden hohen Regenerationsleistungen im Sommer ergeben. Warum sich eine Optimierung des Gesamtsystems auf den Heizfall lohnt, und wie die Gratiskälte aus der Brauchwarmwasserbereitung genutzt werden kann, zeigt der folgende Artikel auf.

Ausgangslage: Kühlung erwünscht!
Sogenanntes Free Cooling – direkte Kühlung ohne Einsatz einer Kältemaschine – wird bei Erdwärmesondenanlagen oft als gratis nutzbarer Komfortgewinn und als Effizienzsteigerung angepriesen. Einerseits würden die Räume im Sommer angenehm gekühlt und gleichzeitig der Erdwärmespeicher für den kommenden Winterbetrieb regeneriert. Entsprechend wünschen sich viele Bauherrschaften eine solche sanfte Gebäudekühlung, wenn grossflächige Abgabesysteme wie Fussbodenheizungen oder thermoaktive Bauteilsysteme (TABS) geplant oder schon vorhanden sind.

Bei der Auslegung und Optimierung von regenerierten Erdwärmesondenfeldern in Kombination mit Free Cooling stossen wir aber auf Effekte, welche diese Versprechungen in Frage stellen. Im Folgenden sollen diese Effekte und die wichtigsten Einflussgrössen diskutiert, sowie Nutzen und Abhängigkeiten beim Free Cooling in regenerierten Erdwärmesondenanlagen erläutert werden.

zum gesamten Artikel

2SOL

«Pfyfauter» gewinnt Wettbewerb um 2000-Watt-Areal in Köniz

Die Planung Ried Ost im Könizer Ortsteil Niederwangen sieht die schrittweise Realisierung eines Quartiers für 2’000 Einwohnerinnen und Einwohner vor. Das Team um Bob Gysin + Partner BGP gewinnt den Wettbewerb für den Quartierbaustein auf dem grössten Baufeld F. Mit verschiedenen Wohnungsstandards und Eigentumsformen soll das 2000-Watt-Areal ein Leuchtturmprojekt für die Region werden.

EK Energiekonzepte begleitete das Wettbewerbsteam im Sinne der Nachhaltigkeit bei Fragen rund um die Aspekte Energie, Konstruktion und Mobilität. Neben der Zertifizierung zum 2000-Watt-Areal sollen auch die Anforderungen an ein Plus-Energie-Quartier eingehalten werden.

Das Preisgericht lobte den Vorschlag, der ein differenziertes Siedungsleben mit hoher Wohnungsqualität und grossem Aneignungspotenzial in den Aussenräumen bietet und die Anforderungen zur Nachhaltigkeit differenziert und schlüssig umsetzt.

Pressemitteilung und Jurybericht

 

Revidierte BZO: Verdichtung im Sinne der Nachhaltigkeit

Seit 1. September 2017 liegt die revidierte Bau- und Zonenordnung (BZO) der Stadt Zürich auf, die vom Kanton mit kleinen Ausnahmen genehmigt wurde. Mit der Abschaffung des «Zürcher Untergeschosses» kann oberirdisch dichter gebaut werden – und zwar um ein ganzes Vollgeschoss. Was städtebaulich ansprechendere Lösungen ermöglicht, ist wegen der höheren Ausnützung auch für Investoren und Bauherrschaften attraktiv.

Die Erstellung von Konzepten für verdichtetes Bauen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Die «Entwicklung nach Innen» trägt zu einer verbesserten Energiebilanz und der Ressourcenschonung bei, spart gleichzeitig Kosten und erhöht durch Durchmischung und kurze Wege die Lebensqualität. Unsere Fachpersonen im Bereich nachhaltiges Bauen unterstützen Bauherrschaften bei der ganzheitlichen Planung ihrer Projekte.

Befugnis für Private Kontrolle im Fachbereich Beleuchtung

Die EK Energiekonzepte AG bietet die Private Kontrolle der Bauvorschriften der diverse Fachbereiche an. Im Gegensatz zur behördlichen Kontrolle übernehmen in diesem System, das in fünf Kantonen (AR, GL, SG, SZ und ZH) zur Anwendung kommt, private Personen den Vollzug der Vorschriften.

Mitarbeitende der EK Energiekonzepte AG sind bereits für die Ausübung der Privaten Kontrollen in den Fachbereichen Wärmeschutz, Schutz vor Lärm, Heizungsanlagen und Klima- und Belüftungsanlagen befugt. Neu kann auch der Fachbereich Beleuchtung abgedeckt werden.

Somit können wir Bauprojekte nicht nur planen, sondern auch den Vollzug der Vorschriften aller fünf Energie-Fachbereiche begleiten, kontrollieren und bestätigen.

AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft

Kostenoptimiert Planen mit Simulationen


Professionell durchgeführte Simulationen bilden die Entscheidungsgrundlage für ein technisch und wirtschaftlich optimiertes Gebäudetechniksystem für jedes spezifische Projekt.

Ist bei meinem Objekt ein 2SOL-Konzept überhaupt möglich? Wenn ja, wie hoch wären die Kosten? Reichen meine Dachflächen für die Regeneration des Sondenfelds aus? Und sind zusätzliche Massnahmen an der Gebäudehülle nötig oder sinnvoll? Dies sind einige der Fragen, die sich Bauherren in der Regel bereits in einer frühen Planungsphase stellen und die das Team der EK Energiekonzepte AG beantwortet.

In einer frühen Planungsphase ist noch möglich, an vielen Stellschrauben zu drehen. Oder anders ausgedrückt: Es lohnt sich, wenn das Gesamtsystem aus Gebäude und Haustechnik zu einem frühen Zeitpunkt der Planung  anhand thermischer Simulationen abgebildet wird. Dadurch können innovative Konzeptideen generiert und am Modell durchgespielt werden. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für die Systemwahl und die Auslegung der Technik. Die Komponenten können mithilfe von Simulationen optimal aufeinander abgestimmt werden. Daraus lassen sich bereits in der Vorstudie Anhaltspunkte für die Kostenplanung gewinnen. So werden unnötige Investitionen vermieden. Weiterlesen…

Besichtigung Schulhaus Reitmen

Am Samstag, 10. Juni 2017, fand die Besichtigung des neuen Schulhaus Reitmen in Schlieren statt, zu der Graber Pulver Architekten und Takt Baumanagement AG Areal eingeladen hatten. Draussen wurden Verpflegung vom Grill und Getränke angeboten, drinnen konnten die fertigen Räume begutachtet werden.

Das Schulgelände teilen sich Kindergärtner-, Primar- und Oberstufenschüler gemeinsam. Für sie alle gibt es genügend Platz, separate Bereiche und ein Raumangebot von Musikschule über Lernzentrum bis hin zu Hort und Mittagstisch.

Die durch die Lichthöfe erhellten Klassenzimmer und Korridore sind freundlich und einladend. Im obersten Geschoss verleiht das Scheddach den Räumen eine ganz eigene Atmosphäre. Im Nachbargebäude befinden sich die Turnhalle und die Aula und ebenso grosszügig auf dessen Flachdach der Allwetterplatz.

zum Projekt

Montforthaus Feldkirch gewinnt den Deutschen Lichtdesign-Preis 2017

Vor zwei Jahren fertiggestellt, gewinnt das Montforthaus den Deutschen Lichtdesignpreis in der Kategorie Kulturbauten. Mehr als 4 Jahre hat Uwe Belzner, damals noch mit seinem Team von LDE Belzner Holmes – an dem Projekt gearbeitet. Der Auftrag umfasste die Planung des Architekturlichtes im Inneren und Aussenraum sowie des Bühnenlichtes und der Bühnentechnik. Die Arbeit überzeugte die Jury und wurde mit der Übergabe des renommiertesten Lichtdesign-Preises  in DE/CH/AT belohnt. Weiterlesen…

Energetisch optimiertes Wohnen in Davos

Energetisch optimiertes Wohnen in Davos

Das im Jahr 2016 fertiggestellte Mehrfamilienhaus in Davos wurde von der Zielsetzung energetisch optimierten Wohnens und einem architektonisch hochwertigen Entwurf massgeblich beeinflusst. Somit konnte in einem spannenden Planungs- und Optimierungsprojekt ein einmaliges Gebäude fertiggestellt werden.

Die enge Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten hat massgeblich zu diesem Erfolg beitragen.

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wbw.ch

Leitfaden SNBS in St. Gallen

Ende November wurde im Rahmen des Architekturforum St. Gallen, vom “Runden Tisch Energie und Bauen“ St. Gallen und dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS), der Leitfaden Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) vorgestellt. Auf der gut besuchten Veranstaltung stellte Werner Binotto, Kantonsbaumeister St.Gallen den Leitfaden vor. Dieser entstand am „Runden Tisch“ unter Mitwirkung unserer Mitarbeiterin Barbara Beckmann und dem Kanton St. Gallen. Weiterlesen…

2000-Watt-Areal Zertifizierung für TRIFT HORGEN

Das neue Quartier TRIFT HORGEN hat vergangenen Montag das Label 2000-Watt-Areal erhalten. Die Bauherrschaft, die trift Bewirtschaftung von Grundstücken AG, durfte es bei dem Energietag des Vereins Energiestadt im KKL entgegen nehmen.

Die trift AG plant die Überbauung ihrer Grundstücke an der Bergstrasse in Horgen. Auf den drei Arealen wird attraktive Wohn- und Arbeitsraum für Menschen verschiedener Generationen realisiert. Auf 40‘700 m2 entstehen 140 Mietwohnungen, ergänzt von Räumen für Gewerbe, Büro, soziale Einrichtungen und Kultur. Im historischen Kern entsteht die Mitte des neuen Quartiers.

Die künftigen BewohnerInnen sind auch ohne Auto mobil, denn das Quartier wird gut an den öffentlichen Verkehr angebunden, Velos, E-Bikes und Carsharing kommen zum Zug, sodass ein autoarmes Quartier und eine autofreie Wohnanlage entstehen. Aus ökologischer Sicht wird das Gebäude nach fortschrittlichen Richtlinien gebaut.

Faktenblatt

Projektwebseite

Neues Schweizer Nachhaltigkeitslabel lanciert

Drei Jahre nach der Gründung des Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz wurde diese Woche in Bern das Label SNBS 2.0 lanciert. Im Vergleich zu den bestehenden Schweizer und internationalen Nachhaltigkeitslabeln hat es den Anspruch, eine umfassende Beurteilung von Gebäuden bei dennoch reduziertem Aufwand anzubieten. Die Themen Gesellschaft, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit werden im Gebäudekontext behandelt. Dabei wird auf bewährte Instrumente wie MINERGIE zurückgegriffen und diese ergänzt.

Positiv fällt auf, dass die Systematik grundsätzlich zielorientiert aufgebaut ist. Dabei wird der Weg offen gelassen. Dies dürfte vor allem Architekten und Planer erfreuen, die vordefinierten Massnahmen-Checklisten skeptisch gegenüber stehen. Durch Mindestanforderungen pro Indikator wird ein Basislevel an Nachhaltigkeit in allen Bereichen sichergestellt und ein Greenwashing vermieden. Mit rund 400 Teilnehmern an der Veranstaltung in Bern zeigt sich, wie gross die Vorschusslorbeeren, aber auch die Erwartungshaltung an das Label sind.

Wir haben uns bereits intensiv in den Standard eingearbeitet und stehen für eine Begleitung Ihres Projektes gerne zur Verfügung. Zudem unterstützen wir Sie bei der Wahl des passenden Labels oder Bewertungssystem und begleiten Sie bei einer Zertifizierung nach SNBS, MINERGIE-P/A/Eco, LEED, SGNI/DGNB, oder als 2000-Watt-Areal.

Wir freuen uns über eine Kontaktnahme für eine unverbindliche Einschätzung Ihres Projektes oder auch eine Schulung zum Thema Nachhaltigkeitslabel in Ihrem Betrieb.

Zürcher Umweltpraxis: Bauen / Energie – Verdichten mit Innovationen am Beispiel Hohlstrasse

Verdichtung ist besonders an innerstädtischen Standorten ein wichtiges Thema. Das Projekt «Neu- und Umbau Hohlstrasse 100» in Zürich erforderte daher unkonventionelle Lösungen: Neuentwicklungen und Pilotsendungen innovativer Bauweisen und Haustechnik führten zu einem zukunftsweisenden urbanen Ensemble mit geringem Energiebedarf.

Die aktuelle Ausgabe der Zürcher Umweltpraxis (ZUP) widmet sich ausführlich dem Projekt.

ZUP85 2016

zum Projekt

News April 2016