Nach langer Planungsphase können wir es kaum erwarten: Die derzeit grösste Kantonsschule in Zürich (mit rund 2200 Schüler:innen) wird nach fast 50 Jahren Nutzung umfassend instandgesetzt – und wir sind mit Bauphysik und Begleitung der Nachhaltigkeit (Minergie-ECO) mit an Bord.
Trotz Denkmalschutz der Fassaden wird die Gebäudehülle bestens gedämmt: mit neuen Fenstern, Dachsanierung und innenseitiger Wärmedämmung der Aussenwände.
2022 fand bereits eine gründliche Schadstoffsanierung statt. Im Schuljahr 2024/25 zog der Schulbetrieb dann als Zwischenlösung während der Bauphase in zwei umgebaute Gebäude der UZH an den Campus Irchel. Zeitgleich erfolgte auch der Startschuss für die Gesamtinstandsetzung: Alle Schul- und Sporttrakte sowie die Mensa werden innen bis auf den Rohbau rückgebaut und saniert. Vollständig ersetzt werden u.a. alle Elektroinstallationen sowie Heizungs-, Lüftungs-, Kühlungs- und Sanitäranlagen, aber auch die Fernwärmeübergabestation.
2027 ist dann der neuerliche Umzug – bzw. Einzug – und Unterrichtsstart am neuen Campus Oerlikon der Kantonsschule Zürich Nord vorgesehen.
Was sonst noch alles passiert während der Generalsanierung zeigen der Kurzfilm und die Projektwebsite.
Wir gratulieren BGP Bob Gysin + Partner AG zum gewonnenen Wettbewerb für die Schulraumerweiterung Zelgli in Schlieren! Es freut uns, dass unser EK-Tea, mit an Bord ist: Geschäftsführerin Anna Scholz übernimmt das Nachhaltigkeitskonzept, Projektleiterin Chahna Maheta die Bauphysik
«Besonders freut uns, dass die Bauherrschaft eine Zertifizierung anstrebt», erklärt Maheta. Aktuell ist die Bauphysikerin mitten in den entsprechenden Berechnungen – wird es ein Minergie-A ECO oder ein SNBS Standard– oder vielleicht doch beides?
Bis 2028 soll der nachhaltige Neubau fertiggestellt werden.
Wie lassen sich Projekte nachhaltiger und transparenter planen?
Wie können in frühen Projektphasen bessere Entscheidungen getroffen werden?
Um diese Fragen geht es in der «multidisziplinären Machbarkeitsstudie mit openBIM» von Vyzn, bei der auch EK-Projektleiter Frank Spithoven mitwirkte.
Für ein Überbauungsprojekt wurden zahlreiche Varianten mit Fokus auf Ökologie, Energieeffizienz, sommerlichen Wärmeschutz und Kosten simuliert und berechnet. Die neuen Technologien und Prozesse ermöglichen es, Nachhaltigkeit bereits in frühen Projektphasen zu berücksichtigen, Transparenz zu schaffen und dank des Informationsvorsprungs frühzeitig bessere Entscheidungen zu treffen.
Live-Demo an der Swissbau
An der Swissbau 2024 wird das Projektteam live demonstrieren, wie OpenBIM-Standards und
-Werkzeuge im Workflow genutzt wurden:
Wann: Donnerstag, 18. Januar 2024, 11:00 – 12:00 Uhr
Wo: Swissbau 2024, Basel, Collaboration Stage / Swissbau Lab / Halle 1
Anmeldung hier
Weitere Projektpartner: BOP Building Optimization Platform, Enerweb, Swiss Property
News
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Projektleiterin Dipl. Arch. MSC ETH Tel. direkt +41 44 537 89 92 n.shea@energiekonzepte.ch |
Natasha Shea studierte Architektur im Bachelorstudium an der Cambridge University. Nach einem knapp zweijährigen Praktikum bei einem Londoner Architekturbüro entschloss sie sich, das Masterstudium in Architektur an der ETH Zürich zu absolvieren. Parallel dazu war sie als studentische Projektassistentin an der Universität Zürich tätig. Nach Abschluss des Studiums war Natasha über zehn Jahre lang Projektleiterin bei einem Zürcher Architekturbüro, wo sie in allen Projektphasen sowie in der Bauleitung, in Machbarkeitsstudien und Test- und Zentrumsplanungen tätig war. Sie ist Vorstandsmitglied der Planungs- und Baukommission sowie Vorsitzende der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der Baugenossenschaft Süd-Ost Zürich.
Ihre Tätigkeitsschwerpunkte konzentrieren sich auf Nachhaltiges Bauen und Gebäudelabelzertifizierungen. Seit 2025 ist sie Mitarbeiterin der EK Energiekonzepte AG.
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Projekte
Zur Förderung benachteiligter Menschen setzt die Stiftung weltweit sowohl eigene wie partnerschaftliche Projekte um.













