Barrieren für zirkuläres Bauen – grosse Datenanalyse des Kantons Zürich
Warum wird nicht mehr Re-Use gebaut? Und was sind die grössten Hemmnisse für zirkuläres Bauen?
Mit diesen grundlegenden Fragen hat sich der Kanton Zürich im letzten Jahr intensiv beschäftigt und eine breite Datenerhebung und -analyse vorgenommen: 120 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt, 80 Expert:innen brachten ihr Fachwissen in Workshops ein – unter anderem auch Stefan Bürkli, EK-Projektleiter und Mitglieder der Geschäftsführung.
Ziel des Projekts ist es nicht nur, Barrieren zu identifizieren und zu priorisieren – sondern diese auch schrittweise abzubauen, um Innovationen zu fördern.
Ein Kurzüberblick der gewonnenen Erkenntnisse:
- 71 Hemmnisse wurden gesammelt – 1/3 davon betreffen bau-, planungs- und umweltrechtliche Vorgaben.
- Viele Barrieren ergeben sich aus unklaren praktischen Umsetzungen und fehlenden Standards – aber auch durch Unwissen, welche Spielräume tatsächlich genutzt werden können.
- Es fehlen Anreize in Bereichen wie Re-Use oder zirkuläres Design – z.B. für die Betrachtung von Lebenszykluskosten
- Die grössten Hebel des Kantons, um Hürden im Bereich Kreislaufwirtschaft abzubauen, liegen in der Bau- und Immobilienbranche.
Für Interessierte gibt es einen ausführlichen Schlussbericht unter dem Titel «Regulatorische Hemmnisse der Kreislaufwirtschaft abbauen: Identifikation und Priorisierung der Hemmnisse».
